Opioide in der Medizin, 8. Auflage by Enno Freye

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By Enno Freye

Das Einstiegs- und Nachschlagewerk bietet alles Wissenswerte ?ber Opioide: Wirkungsweise und Nebenwirkungen, Indikationen und Anwendungsformen bei akuten und chronischen Schmerzen, Physiologie des Schmerzgeschehens, Suchtpotenzial und Entzug sowie Vorgehen bei besonderen Patientengruppen wie Neugeborene, Kinder, alte Menschen und opiatabh?ngige Patienten. Die eight. Auflage wurde komplett auf den neuesten wissenschaftlichen Stand gebracht. Der Band enth?lt au?erdem Dosierungsangaben und Angaben zu ?quivalenzdosen sowie ausf?hrliche Literaturangaben.

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Bei chronischen SchmerzzustaÈnden spielt deshalb neben VeraÈnderungen in der ersten Schaltstelle nozizeptiver Afferenzen im RuÈckenmark auch ein Lerneffekt uÈber den vorderen Hippocampus, wie er von McKenzie u. Beechy nachgewiesen worden ist, eine bedeutsame Rolle [49], denn der Hippocampus ist ein Ort der Verfestigung von Wahrnehmungen in Erinnerungsspuren, sog. Engrammen, die in einer Erwartungshaltung bei chronischen Schmerzpatienten gipfeln. Im Pallidum wird dagegen die affektive Komponente der Schmerzafferenz empfunden.

Freye-ZuÈrich) dem momentanen psychologischen »mainstream« folgend, faÈlschlicherweise dem »alltaÈglichen Geschlechterkampf« zugeschrieben. Auch hier wird das eigentliche Problem verkannt, das in koÈrperliche und/oder sexuellen Misshandlungen in der Kindheit, chronischen Schmerzen bei Familienmitgliedern, psychosozialen Belastungen wie einer Scheidung oder in vorangegangene, fruÈhkindliche persoÈnliche Schmerzerlebnisse liegen kann. Die somato- forme Schmerz wird auf den Partner uÈbertragen und eine symptomatische Therapie fuÈhrt letztendlich nicht zur Schmerzbefreiung.

K. D. k. D. k. D. 0,5 1,4 k. D. Normetazocin). Je geringer die zur VerdraÈngung notwendige Konzentration (nmol/l), desto groÈûer ist die RezeptorselektivitaÈt und vice versa. So interagiert Morphin ausgesprochen stark mit dem m-Rezeptor, weniger stark mit dem d-Rezeptor, sehr schwach mit dem k-Rezeptor und fast gar nicht mit dem s-Rezeptor. Im Gegensatz hierzu bindet das endogene Opioid D-Ala-D-LeuEnkephalin sehr gut mit dem d-Rezeptor, fuÈr den es vermutlich der eigentliche Ligand ist; es bindet schwach mit dem m-Rezeptor und gar nicht mit dem k- und s-Rezeptor.

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