Lebensstile und Entwicklungspfade nichtehelicher by Daniel Lois

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Mit der gruppenbildenden Methode sind mehrere gravierende Probleme verbunden. Es kann nicht auf der einen Seite behauptet werden, die Gesellschaft sei plural und differenziert (geworden) und auf der anderen Seite wird trotzdem jeder Akteur einer Gruppe zugeordnet. Insbesondere die Vorstellung, dass Individuen im Laufe ihres Lebens eine „Patchworkidentität“ zusammenbasteln (Beck & BeckGernsheim 1994), oder sich ihre Identität im Lebensverlauf aus verschiedenen Schichten sedimentiert (Leinberger & Tucker 1991), lässt sich mit diesem ganzheit- Operationalisierung und Validierung des Lebensstilansatzes 45 lichen Verständnis des Lebensstils nicht vereinbaren.

B. Einkommen, Lebensalter, Kohortenzugehörigkeit) abgeleitet. Es zeigt sich für die Wohnstandortwahl, dass diese hauptsächlich durch klassische sozialstrukturelle Merkmale wie Bildung, Lebensform und Klassenlage vorhergesagt werden 36 Von Klassen und Schichten zu Milieus und Lebensstilen? kann, während die zusätzliche Berücksichtigung der Lebensstiltypologie die Erklärungskraft nur moderat ansteigen lässt (Otte 2004: 280f). Im Hinblick auf die Partizipation an städtischen Szenen erweist sich der Lebensstil dagegen – im Vergleich zu Merkmalen wie Alter, Bildung oder Erwerbsstatus – als der deutlich bessere Prädiktor (Otte 2004: 302f).

Im Ergebnis zeigt sich, dass die Klassenzugehörigkeit erstens nur einen sehr kleinen strukturierenden Einfluss auf die Einstellungsmuster ausübt und sich dieser Einfluss zweitens im Vergleich der Messzeitpunkte kaum verändert hat. Von Klassen und Schichten zu Milieus und Lebensstilen? 37 den mittleren Lagen einer zu einem spezifischen Zeitpunkt betrachteten Gesellschaft stark ausgeprägt ist. Dies ist ein weiterer Beleg dafür, dass vertikale Indikatoren allein oft nicht ausreichen, um homogene Gruppen zu identifizieren.

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