Laser: Bauformen, Strahlführung, Anwendungen by H. J. Eichler, Jürgen Eichler

Posted by

By H. J. Eichler, Jürgen Eichler

Das Buch vermittelt Basiswissen über Physik und Technik des Lasers. Den Autoren gelingt es, alle für das Verständnis der Lasertechnik notwendigen physikalischen Zusammenhänge ohne einen aufwendigen mathematischen Apparat zu erläutern. In 24 Kapiteln werden die verschiedenen Laserarten, die Eigenschaften der Laser und optische Elemente vorgestellt. Auf den Anlagenaufbau und Betrieb von Lasern wird ebenso eingegangen wie auf Einsatzmöglichkeiten, z.B. in der Messtechnik und der Materialbearbeitung. Auch Aspekte der Sicherheit von Lasereinrichtungen werden berücksichtigt. Zu jedem Kapitel werden Übungen und vollständige Lösungen angeboten. Für die five. Auflage dieses erfolgreichen Standardwerkes wurde der Stoff dem neuesten Stand der Technik angepasst, z.B. in den Abschnitten zur CCD-Kamera und den Halbleiterlasern. Moderne Entwicklungen der Hochleistungs- und Kurzpulslaser sowie der Blue Laser und Quantenkaskadenlaser werden berücksichtigt. Ein Buch für Studenten von Universitäten und Fachhochschulen sowie für Ingenieure in der Praxis.

Show description

Read or Download Laser: Bauformen, Strahlführung, Anwendungen PDF

Similar german_2 books

Extra info for Laser: Bauformen, Strahlführung, Anwendungen

Example text

Sie erinnerten sich an die geringsten Uferwindungen, an die einzelnen Steine, auf die man springen mußte, wollte man die Viorne überqueren, die zu jener Jahreszeit dünn wie ein Faden ist, und an gewisse Grasmulden, in denen sie ihre zärtlich verliebten Träume geträumt hatten. Deshalb schaute Miette mit Sehnsucht von der Brücke hinab nach dem rechten Flußufer hinüber. « Nach einem kurzen Schweigen, die Augen immer noch auf die Ufer der Viorne geheftet, sprach sie weiter: »Sieh doch, Silvère, diese schwarze Masse da unten, vor der Schleuse ...

Sobald er sich in Deckung fühlte, verlangsamte er seine Schritte. Er war jetzt in dem grünen Gang, der an der Mauer hinter den Bretterstößen entlangläuft. Hier vernahm er nicht einmal mehr das Geräusch der eigenen Schritte. Das gefrorene Gras unter seinen Füßen knisterte kaum. Ein Gefühl des Wohlbehagens schien sich seiner zu bemächtigen. Er mußte diesen Ort wohl gern haben, keinerlei Gefahr hier fürchten und nur Angenehmes und Gutes suchen. Jetzt verbarg er seine Flinte nicht mehr. Der Gang erstreckte sich gleich einem Schattengraben; hin und wieder glitt der Mondschein zwischen zwei Bretterhaufen hindurch und schnitt einen Lichtstreifen ins Gras.

Hier ist eine Wildnis, ein Streifen Grün, von dem aus man nur hier und da ein Stückchen Himmel sieht. In diesem Gang an der mit Moos bewachsenen Mauer, dessen Boden von einem dicken und dichten Wollteppich bedeckt zu sein scheint, herrschen noch der üppige Pflanzenwuchs und die schaudererregende Stille des einstigen Friedhofs. Man spürt hier das Wehen des heißen, kaum merklichen Hauchs wollüstiger Verwesung, der aus den von der Sonnenglut durchwärmten alten Gräbern steigt. In der ganzen Umgebung von Plassans gibt es keinen Ort, der mehr von innerem Leben aufgewühlt wäre, mehr durchzittert von Wärme, Einsamkeit und Liebe; und dort ist es köstlich zu lieben.

Download PDF sample

Rated 4.53 of 5 – based on 43 votes