Karriereverläufe von Frauen und Männern in der Altenpflege. by Manfred Borutta

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By Manfred Borutta

Altenpflege ist ein klassisches Berufsfeld für Frauen. Daher sollte es - im Gegensatz zu männerdominierten Bereichen - selbstverständlich sein, dass in geschäftsführenden und leitenden Positionen vorwiegend Frauen tätig sind. Aber weit gefehlt: Die Führungspositionen sind in der Altenpflege weitgehend von Männern besetzt, deren Qualifikation noch dazu oft fragwürdig ist.

Anders als für Frauen besteht für Männer in der Pflege die Möglichkeit, ohne formelle Qualifikation in berufliche Positionen aufzusteigen, die im Hinblick auf Routinen, Menschenführung und Zukunftssicherung der fokalen Organisationen hohe Anforderungen stellen. Warum gelingt es Männern offenbar, in der Pflege schneller Karriere zu machen als Frauen? Streben Frauen Leitungspositionen nicht an oder gibt es andere Hinderungsgründe? Auf der foundation empirischer Daten untersuchen Manfred Borutta und Christiane Giesler diese Fragen aus sozialpsychologischer und systemtheoretischer Perspektive.

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Dies kann nacii Meinung der Autor/innen der Studie, als ein Hinweis darauf gewertet werden, dass es zu wenig qualifiziertes examiniertes Personal in den stationaren Einrichtungen gibt®°. ®\ Diesen Weg wollen jedoch de facto nur insgesamt 9,8% der (1993) befragten AltenpflegekrMe gehen. Auch der Gedanke an die Grundung eines elgenen privaten Heimes oder eines eigenen ambulanten DIenstes verdeutliche eine Absatzbewegung von der Pflegearbeit (10,7%). Beiden Perspektiven (Studium und Selbstandigkeit) werden ausnaiimsios mit der unbefriedigenden Situation im Beruf (Belastung, wenig Chancen, die eigenen Vorstellungen umzusetzen) und der Absicht, in anderen beruflichen ZusammenhSngen eher SelbstvenA/irklichung finden zu konnen, begrundet®^.

Becker. W. : Teil 1. ebd. 565 Pflegende aus 75 Einrichtungen''^^ an der Befragung beteiligt. Pflegekrafte aus dem Krankenhaus sind in der NEXT-Studie uberreprasentiert (74,9%)^^^. Pflegekrafte in Pflegeheimen (15,2%)^^^ und ambulanten Dlensten(9,9%)^^'^ sind unterreprasentiert. Das Durchschnlttsalter der Frauen 1st signifikant hoher, als das der Manner. Das beteiligte Pflegepersonal in den Krankenhausern ist junger als das in den beiden anderen Einrichtungsfonnen. Aus den 29 Pflegeheimen waren 477 (88,0%) Frauen und 65 (12,0%) Manner an der Befragung beteiligt^^^ Die deutsche Befragung wird von Dipl.

Lediglich 12% der Befragten verfugen (zum Zeitpunkt ihres Ausbildungsabschlusses 1992) uber ejne berufliche Vorbildung aus dem gesundheits- und sozialpflegerischen Bereich. 37% verfugen uber berufliche Qualifikatlonen aus der gewerblichen Wirtschaft. Hierbei handelt es sich uben^^iegend urn Manner. 26% verfugen uber berufliche Erfahrungen im kaufmannischen Bereich und 9% uber Erfahrungen in Industriellen und handwerklichen Dienstleistungsberufen. Bei den Angaben zu den beiden letztgenannten Berufsfeldern wurde in der Studie nicht nach Geschlecht differenziert.

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