Inschriftliche Gesetzestexte der frühen griechischen Polis: by Reinhard Koerner, Klaus Hallof

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Dabei sollen jedoch die Erfüllungszitate 2 und 3 der Liste vorderhand übersprungen und erst am Sch~uß behandelt werden. Der Grund für dieses Vorgehen liegt darin, daß die genannten zwei Zitate mehr Schwierigkeiten bieten als die übrigen. Zudem wird der Einblick in die übrigen acht Zitate auch die Einsicht in diese beiden erleichtern. 1. » 35 Schauen wir uns zuerst die Erfüllungsformel an und dann das Erfüllungszitat. Die Erfüllungsformel lautet: «Dies alles ist geschehen, damit erfüllt würde ...

Siehe Exkurs 1: Ist Mt 1,18-25 ein christologischer Midrasch? Es fällt auf, daß Mattäus den Schlußteil seines Jesajazitates geringfügig geändert hat. Bei Jesaja ist es die Jungfrau selbst, die dem Kind den theophoren Namen gibt. In Mt 1,23 aber heißt es xcx'AecroucrLV = «sie werden ihn nennen» oder «man wird ihn nennen». Keine Septuaginta-Handschrift hat diese Verbalform von Mt 1,23. Die griechische Bibel hat entweder die 2. oder dann die 3. Person Singular. Das bedeutet: Entweder ist es die Jungfrau selbst, die dem Kind den Namen beilegt, oder es ist der König - es handelt sich um König Ahas -, zu dem der Prophet spricht und dem er das Zeichen verheißt.

Deshalb greift der Semit dann zu einer Umschreibung und sagt «viele» oder «die vielen». Mattäus drückt wohl die markinische Vorlage sinngemäß aus, wenn er sagt (12,15): <

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