Industrielle Kostenrechnung: Eine Einführung by Wulff Plinke

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By Wulff Plinke

Industrielle Kostenrechnung bietet eine ideale Einführung in die Grundlagen und in die modernen Verfahren der Kostenrechnung, Leistungsrechnung und Deckungsbeitragsrechnung. Für die Praxis sind die spezifischen Verfahren der Auftragskalkulation im industriellen Produkt- und Anlagengeschäft von besonderem Interesse. Das Buch hebt sich von anderen vor allem durch eine klare Systematik der Verfahren der industriellen Kostenrechnung ab.

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2 Prinzipien der Kostenzurechnung Kosten entstehen durch betriebliche Entscheidungen über die Kombination der Einsatzfaktoren. Die Beschaffung und Bereitstellung der Einsatzfaktoren erfolgt in bestimmten Quanten, die sich eindeutig messen lassen, z. B. 000,- € Die Inanspruchnahme und der Verbrauch der bereitgestellten Einsatzfaktoren geschieht überwiegend in anderen, kleineren Quanten als die Bereitstellung. Die exakte Erfassung des betriebszweckbezogenen, bewerteten Gutsverbrauchs ist strenggenommen nur bei solchen Verbräuchen möglich, die in denselben Quanten beschafft und verbraucht werden (Riebel, 1994, S.

Da sich in einer dynamischen Wirtschaft sowohl die Preise als auch die Eigenschaften der Kostengüter (insbesondere der langfristig nutzbaren) ändern können, taucht die Frage auf, welche Preise für die Bewertung der Kosten herangezogen werden sollen. Im Prinzip ist der Betrieb ja frei zu wählen. Der Unterschied zwischen einer Bewertung zu Anschaffungswerten und einer solchen zu Wiederbeschaffungswerten soll hier nur an einem Beispiel gezeigt werden. 1 erlaubt es gleichzeitig, einen fundamentalen Unterschied in der Erfolgsermittlung des externen und des in- 28 2 Der Kostenbegriff und seine Unterbegriffe ternen Rechnungswesens deutlich zu machen (vgl.

Der Zeitpunkt der Erfassung ist der Rechnungsausgang. Die nicht verkaufte Leistung wird durch körperliche Bestandsaufnahme (Inventur) erfasst. Die bei der Erfassung geltenden Prinzipien sind dieselben wie bei der Kostenerfassung (vgl. Abschn. 1). Das Grundprinzip der Leistungszurechnung ist wiederum das Verursachungsprinzip: Die Leistung wird demjenigen Bezugsobjekt zugerechnet, das die Leistung verursacht hat. Von diesem Prinzip könnte zwar abgewichen werden, es wäre aber recht willkürlich, und deshalb ist davon abzuraten.

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