Germinal (Bd.13) by Emile Zola

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Eine plötzlich sich öffnende Tür gestattete ihm, den hellen Lichtschein zu sehen, der von den Feuerungslöchern der Dampfkessel ausging. Alles konnte er sich jetzt erklären, sogar den Auspuff des Pumpwerks, sein langes, kräftiges unaufhörliches Fauchen, das dem verschleimten Atem eines Ungeheuers glich. Der mit gekrümmtem Rücken dastehende Bursche an der Kippvorrichtung hatte noch nicht mal einen Blick auf Etienne geworfen. Schon wollte dieser sein Bündel, das auf die Erde gefallen war, wieder aufnehmen, als ein Hustenanfall die Rückkehr des Karrenführers anzeigte.

Das junge Mädchen deckte die Glut jeden Abend zu und brauchte sie früh dann bloß umzustochern und ein paar gute, sorgfältig ausgesuchte Kohlenstückchen draufzulegen. Nachdem sie einen Kochkessel auf den Rost gestellt hatte, kauerte sie vor dem Küchenschrank nieder. Die Stube war ziemlich geräumig und nahm das ganze Erdgeschoß ein. Sie war apfelgrün getüncht; ihre gründlich gescheuerten, mit weißem Sand bestreuten Fliesen waren von einer holländischen Sauberkeit. Die Einrichtung bestand aus einem Küchenschrank, einem Tisch und Stühlen; alles aus gefirnißtem Fichtenholz.

Der Steiger Richomme, der seine frei brennende Lampe mit einer Öse am Leder seiner Kappe befestigt hatte und sich gleichfalls zur Einfahrt anschickte, hörte, wie sich Maheu beklagte. « flüsterte er väterlich, denn er hielt als alter Bergmann zu seinen Kumpels. »Denken wir lieber an die Arbeit. Da! Wir sind schon an der Reihe. « Tatsächlich war der fest in seiner Verankerung sitzende, mit Eisenbändern und einem Drahtgitter versehene Förderkorb bereit. Maheu, Zacharie, Levaque und Catherine schlüpften in einen hinten stehenden Karren; und da dieser fünf Leute aufnehmen mußte, stieg auch Etienne mit ein.

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