DIPS: Diagnostisches Interview bei psychischen Störungen - by Silvia Schneider, Jürgen Margraf

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By Silvia Schneider, Jürgen Margraf

Geschrieben für Psychotherapeuten, Psychiater sowie Klinische Psychologen, ermöglicht das „Diagnostische Interview bei psychischen Störungen“ (DIPS) eine standardgemäße Diagnostik sowie eine fundierte Therapieplanung. Das diagnostische Vorgehen und die Diagnosekriterien werden detailliert erläutert. Leser, die bisher nicht mit strukturierten Interviews gearbeitet haben, lernen schnell, das Diagnose-Instrument DIPS zu handhaben. Der Band enthält Übungsfälle, ein Glossar psychischer Störungen sowie Interviewleitfaden und Protokollbogen (auch auf CD-ROM zum Ausdrucken in der gewünschten Zahl).

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4 Falls Fragen »Platzhalter« enthalten, so sollen hier die entsprechenden eigenen Begrifflichkeiten der Patienten benutzt werden. 4 Dort, wo unter einer Frage »Beschreiben« steht, soll der Interviewer ein Beispiel oder eine Beschreibung des Phänomens notieren. Diese Verhaltensbeschreibungen verhindern, dass einfach »JA«-Antworten auf vielleicht falsch verstandene Fragen akzeptiert werden. 4 In den Abschnitten »Panikstörung«, »Soziale Phobie«, »Spezifische Phobie«, »Generalisierte Angststörung«, »Zwangsstörung« und »Posttraumatische Belastungsstörung« werden auf einer 0–8-Punkte-SkaS.

DSM-IV-TR oder DIPS unpräzise: Unzureichender Informationsgewinn durch unpräzise Spezifikation eines Begriffes oder zu allgemein formulierte Diagnosekriterien 8. B. Nichtübereinstimmung bei einer spezifischen Störung, die nicht direkt mit dem DIPS erfasst werden kann Bei Nichtübereinstimmung von Erst- und Retest-Interview kommen folgende zwei Fehlerquellen hinzu: 1. Informationsvarianz von Seiten des Patienten: Patient antwortet auf die gleiche Frage unterschiedlich 2. Subjektvarianz: Zur Erfassung der Varianz wurde den Patienten direkt im Anschluss an das Retest-Interview ein Fragebogen mit fünf Items bezüglich Therapieeinfluss, Veränderung der Beschwerden oder der Interpretation der Beschwerden, unterschiedliche Tagesverfassung und unterschiedliche therapeutische Beziehung ausgeteilt Die häufigste Fehlerquelle bei mangelnder Übereinstimmung bestand darin, dass die beiden Diagnostiker den Schweregrad von Symptomen beim Patienten unterschiedlich stark gewichteten (30%).

DSM-IV-TR oder DIPS unpräzise: Unzureichender Informationsgewinn durch unpräzise Spezifikation eines Begriffes oder zu allgemein formulierte Diagnosekriterien 8. B. Nichtübereinstimmung bei einer spezifischen Störung, die nicht direkt mit dem DIPS erfasst werden kann Bei Nichtübereinstimmung von Erst- und Retest-Interview kommen folgende zwei Fehlerquellen hinzu: 1. Informationsvarianz von Seiten des Patienten: Patient antwortet auf die gleiche Frage unterschiedlich 2. Subjektvarianz: Zur Erfassung der Varianz wurde den Patienten direkt im Anschluss an das Retest-Interview ein Fragebogen mit fünf Items bezüglich Therapieeinfluss, Veränderung der Beschwerden oder der Interpretation der Beschwerden, unterschiedliche Tagesverfassung und unterschiedliche therapeutische Beziehung ausgeteilt Die häufigste Fehlerquelle bei mangelnder Übereinstimmung bestand darin, dass die beiden Diagnostiker den Schweregrad von Symptomen beim Patienten unterschiedlich stark gewichteten (30%).

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