Bewusstseinsverändernde Pflanzen von A - Z, 2. Auflage by Angelika Prentner

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By Angelika Prentner

Der Gebrauch von bewusstseinsver?ndernden Pflanzen nimmt vor allem bei Jugendlichen stark zu. Statistiken zufolge haben forty % aller 14- bis 16-j?hrigen schon einmal solche Pflanzen konsumiert. In dem Buch erkl?rt eine erfahrene Pharmazeutin, wie bewusstseinsver?ndernde Pflanzen wirken, sie erl?utert die Gr?nde des Konsums und die Problematik von Sucht und Abh?ngigkeit. In der Neuauflage widmet sich die Autorin schwerpunktm??ig den europ?ischen Pflanzen und beschreibt diese ausf?hrlich in Aussehen, Vorkommen und Wirkung.

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Dabei erhielten sie einen Trank und versanken in einen Heilschlaf. Wahrscheinlich verwendete noch Paracelsus in seinen beruhigenden, schlaffördernden und schmerzlindernden Rezepturen die gleichen Heilpfl flanzen, die zur Bereitung dieser antiken Schlaftränke gesammelt wurden – Sedativa (Beruhigungsmittel), Somnifera (Schlafmittel) und Narkotika (Betäubungsmittel). Daneben gebrauchte er noch Opium, Schlafmohn, Taumellolch, Bilsenkraut und Einbeere. Die erste heilkundliche Verwendung der Alraune dürfte die als Betäubungsund Schmerzmittel gewesen sein.

Im Nordamerika wurde vermutlich der Stechapfel von den Indianern in ihren Ritualen verwendet, in Texas die Meskalbohne und im Norden Kanadas die Kalmuswurzel. Ansonsten ist über den Gebrauch psychotroper Pflanzen fl im Norden Amerikas praktisch nichts bekannt. Hingegen gibt es in Südamerika und Mexiko so viele verschiedene bewusstseinsverändernde Pflanzen fl wie sonst nirgends. Auch die Verwendung und Zubereitung ist hier am besten erforscht. Nirgends auf der Welt gibt es eine so intensive Verwendung und haben diese Pflanzen fl einen so hohen kulturellen und sozialen Stellenwert wie in diesen Ländern.

Zubereitungen Volksmedizin Volksmedizinisch werden Agaven für verschiedene Erkrankungen angewendet wie Wunden, Schlangenbisse, Hauterkrankungen, Ohrenschmerzen, 28 Agave Pilzinfektionen, Abführmittel, Blutergüsse, Geschlechtskrankheiten, Zahnschmerzen Agavengummi), Rheuma, Gicht, Durchfall, Leberleiden, Blasenstörungen, Magen-Darm-Störungen, Shampoo (Schaum aus den Wurzeln) gegen Schuppen, Tumore oder zur Blutreinigung. Die Frauen der Mixe verwendeten die Agave als Abtreibungsmittel, die Tarasken bei Bronchitis, Tbc, Tripper, Rachitis und Geschwüren.

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