Auf der Suche nach neuer Sicherheit. Fakten, Theorien und by Hans-Jürgen Lange, H. Peter Ohly, Jo Reichertz

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By Hans-Jürgen Lange, H. Peter Ohly, Jo Reichertz

Die Terroranschläge in ny, Madrid und London gaben in quickly allen westlich orientierten Staaten den symbolischen Katalysator ab, mit dem weitreichende Veränderungen der Politik der Inneren Sicherheit legitimiert wurden und immer noch werden. Der vorliegende Band nimmt dies zum Anlass, den Prozess der Herstellung Innerer Sicherheit in Deutschland einer aktuellen examine zu unterziehen und die wichtigsten Ergebnisse der sozialwissenschaftlichen Forschung zur Inneren Sicherheit zu reflektieren.

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Kriminalität, Opferwerdung und in diesem Kontext Verbrechensfurcht wurde zu einem wesentlichen politischen Thema. Die Politik geriet unter Handlungsdruck. In diesem Zusammenhang bot es sich, auch bei knappen Kassen, an, zumindest einen Teil der Verantwortung für die innere Sicherheit an die Bevölkerung zurückzugeben. Das ideale Konzept hierfür lieferte die KKP. Bürger wurden jetzt als Partner im Kampf gegen Kriminalität gesehen, wodurch ihnen eine Mitverantwortung übertragen wurde (Crawford 2006: 894).

Für und Wider den Platzverweis. Freiburg: Lambertus Verlag. ) (2003): Crime Prevention. New Approaches. Mainz: Weisser Ring. Kury, Helmut/Obergfell-Fuchs, Joachim/Würger, Michael (2002): Strafeinstellungen. Ein Vergleich zwischen Ost- und Westdeutschland. Freiburg: edition iuscrim. Lamnek, Siegfried/Luedtke, Jens (2006): Opfer elterlicher Gewalt – Opfer von Gewalt in der Schule? In: Obergfell-Fuchs/Brandenstein (2006): 139-168. ) (2002): Düsseldorfer Gutachten. Bd. 1: Empirisch gesicherte Erkenntnisse über kriminalpräventive Wirkungen.

So liegen aus dem Ausland beispielsweise differenzierte Analysen zu den Kosten von häuslicher Gewalt bzw. gegenüber Frauen und Kindern vor (vgl. zu Finnland Heiskanen/Piispa 2002, zu Großbritannien Walby 2004, zu Österreich Haller/Dawid 2006). Die bisherigen Untersuchungen weisen, wie nicht anders zu erwarten war, deutlich darauf hin, dass vor allem früh einsetzende systematische und gut konzipierte Interventionen, etwa in Familie und Schule, nicht nur besonders wirksam, sondern ebenso kostengünstiger sind als später einsetzende Maßnahmen.

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